Blähbauch, Völlegefühl, Verdauungsprobleme – So behandelst du natürlich!

Sicher kennst du das auch:
Du liegst im Bett und kannst nicht schlafen, weil dein Bauch aufgebläht ist oder dein Essen anscheinend noch nicht verdaut ist.
Oder du traust dich nicht, längere Zeit unterwegs zu sein, weil deine Verdauung Probleme macht, so dass du unter Durchfall oder Verstopfung leidest. Kommt dies ab und zu vor, ist es lästig, aber häuft es sich, schränkt es dein Leben deutlich ein.
Auf dem Markt sind viele Medikamente und Mittelchen, die Abhilfe versprechen.
Jedoch ist die Behandlung mit chemischen Produkten auch auf Dauer keine Lösung.
Verdauungsprobleme, Völlegefühl und einen Blähbauch kannst du ebenfalls natürlich behandeln, mit weit größerem Erfolg und vor allem nachhaltig. Wie, liest du hier.

Was ist die Ursache von Verdauungsproblemen?
Wenn du einen Blähbauch hast, ist dein Bauch oft sichtbar geschwollen und du musst häufig pupsen. Das sind die offensichtlichen Symptome. Jedoch bedeutet ein Blähbauch grundsätzlich, dass deine Verdauung nicht so funktioniert, wie sie sollte. Und das solltest du auf jeden Fall ernst nehmen, besonders, wenn es häufiger auftritt.
Ein Blähbauch deutet auf zu viel Gas im Darm hin. Durch die Verdauung entstehen automatisch Gase, die aber normalerweise vom Körper verarbeitet und über die Lunge ausgeleitet werden, ohne dass du davon viel merkst. Ist die Verdauung gestört, können diese Gase nicht mehr rechtzeitig abgebaut werden oder entstehen in größeren Mengen, so dass du es in Form von Blähungen merkst. Diese sind nicht nur unnormal, sondern auch oft peinlich, da sie unangenehm riechen und andere sie hören können.
Es ist aber nicht nur ein Pups, sondern die Gasbildung ist auch gefährlich, denn sie ist giftig. Die Verdauung bringt nicht nur alle notwendigen Stoffe in den Körper, sondern produziert auch Abfall, der mit der Zeit im Körper fault und ausgeschieden wird. Bleiben diese Abfälle im Körper, ist nicht nur der Darmtrakt gestört, sondern der ganze Körper. So werden andere Organe, besonders die für die Entgiftung zuständig ist, belastet.
Auch Nährstoffe werden nicht ausreichend verarbeitet und mit ausgeschieden, so dass du einen Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralien haben kannst.
Wenn du genug gegessen hast, zeigt dein Körper an, dass er satt ist. Entsteht jedoch ein Druck im Bauch, fühlst du dich unangenehm voll. Das kann nicht nur direkt nach dem Essen, sondern auch unabhängig davon auftreten. Hier befindet sich ebenfalls zu viel Gas im Verdauungstrakt, meistens im oberen Darm.
Auch dieses Gefühl ist nicht normal und kann auf Dauer krank machen, da der Darm nicht im Gleichgewicht ist.

Wie entsteht zu viel Gas bei der Verdauung?
Wenn du ernsthafte Erkrankungen und Unverträglichkeiten ausschließen kannst, kommen Probleme mit der Verdauung meistens von deiner Art und Weise zu essen. Was zunächst seltsam klingt, kann schnell zum Problem werden.
Falsch zu essen kann sich auf mehrere Bereiche beziehen. Zunächst kannst du zu schnell oder zu viel auf einmal essen. So ist die Verdauung zügig überfordert, dass das Gas entstehen kann. Auch zu viel Eiweiß, Ballaststoffe und blähende Lebensmittel wie Kohl können unangenehm werden. Ebenso beeinflussen Zigaretten und Alkohol deine Verdauung negativ. Hast du zu viel kohlensäurehaltigen Getränke getrunken, kann dies auch eine Ursache sein. Leider fördert auch Stress die Wahrscheinlichkeit, einen Blähbauch zu bekommen. Egal wie, wenn du es hast, möchtest du es möglichst schnell wieder loswerden.

Was kann ich natürlich gegen Probleme mit der Verdauung machen?
Nicht nur, wenn du falsch isst, sondern auch wenn deine Verdauung krankhaft Probleme macht, ist das Ergebnis gleich: Es ist unangenehm, sich voll oder aufgebläht zu fühlen. Diesem Gefühl kannst du auch natürlich Abhilfe verschaffen.

Tee trinken gegen den Blähbauch
Tee ist wichtige Flüssigkeit, die die Verdauung benötigt, um wieder in Schwung zu kommen und Giftstoffe ausschwemmen zu können. Wenn du dann noch Tee mit den richtigen Inhaltsstoffen kombinierst, kannst du schnell die Gasbildung und Schmerzen lindern.
Anis ist ein Gewürz, dass nicht nur lecker schmeckt, sondern auch die Muskulatur im Darm entspannt und so gegen die krampfartigen Bauchschmerzen hilft.
Die gleiche Wirkung haben Fenchel und Kümmel. Oft wird eine Mischung bereits im Handel so als Tee verkauft.
Wenn du ein Stück frischen Ingwer hineinschneidest, unterstützt du die Wirkung nochmals.
Auch die Blätter des Löwenzahns kann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden. Wichtig ist, dass du die Blätter nicht direkt an der Straße pflückst, da sie so mit Abgasen verunreinigt sind. Auch Unkrautvernichtungsmittel sind oftmals auf den Pflanzen zu finden. Pflücke den Löwenzahn am besten in einer Wiese, die weit weg von der Straße ist und viele verschiedene Blumen enthält. Durch Waschen lösen sich weitere Verunreinigungen wie Tierkot. Löwenzahn kann außerdem als Salat verarbeitet werden.

Würzen für die Verdauung
Wenn du selbst kochst und gerne auch neue Gerichte ausprobierst, kannst du deine Verdauung auch mit den richtigen Gewürzen unterstützen. In asiatischen Speisen kannst du blähende Lebensmittel wie Linsen und Kohl mit Koriander und Kreuzkümmel ausgleichen. Fenchel passt prima auch bei deutschem Essen.
Wenn du gerne Fisch isst, kannst du deine Verdauung mit einer leckeren Dillsoße unterstützen. Frische Petersilie lässt sich in fast allen Gerichten unterbringen.
Geriebener Ingwer erzeugt im Essen eine angenehme Schärfe und hilft ebenso gegen den unangenehmen Blähbauch.
Überraschenderweise hilft auch Knoblauch. Er sorgt nicht gerade für frischen Atem, aber regt die Verdauung an und wirkt antibakteriell, vernichtet und verhindert also Bakterien, die auch für deine Gasbildung verantwortlich sein können.

Flohsamenschalen für die Verdauung
Gase im Darm werden auch von Speiseresten verursacht, die dort seit langem sind und sich nicht lösen, somit nicht aus dem Körper transportiert werden. Hier wirken Flohsamenschalen sehr gut. Die Schalen der Früchte des Wegerichs quellen bei dem Kontakt mit Wasser auf, regen die Verdauung an und binden durch ihr Volumen die gasbildenden Reste. Auch Giftstoffe werden gebunden und so aus dem Körper geleitet.

Mineralerde für die Verdauung
Mineralerde bindet Gifte, die gefährliche Gase im Bauch erzeugen. Wenn du vor dem Essen zwei Teelöffel davon nimmst, entsteht ein Blähbauch erst gar nicht.
Eine spezielle und sehr wirksame Mineralerde ist Zeolith. Sie enthält wichtige Nährstoffe und bindet durch ihre chemische Eigenschaft, Stoffe anzuziehen, die Schadstoffe, die zu Verdauungsproblemen führen.

Darmreinigung
Ist deine Verdauung komplett aus der Bahn geraten und du leidest ständig unter Problemen, eignet sich eventuell eine Darmreinigung. Sie leert den Darm vollständig und bringt damit alle Gase und Rückstände heraus, damit sich die Darmflora erneuern und regenerieren kann. Machst du die Reinigung regelmäßig, wirst du nicht nur eine bessere Verdauung haben, sondern auch dein allgemeines Wohlbefinden steigern.
Den Darm kannst du mit Einläufen oder Glaubersalz leeren und dann mit ausgewogener Ernährung und viel Wasser oder Tee wieder füllen.

blähbauch



Fasten
Fasten, also der Verzicht auf Kalorien und Lebensmittel, wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus. Es gibt unterschiedliche Formen des Fastens, die aber alle darauf abzielen, den Darm zu entspannen, zu reinigen und gesund zu machen.

Weitere Hilfe für eine gute Verdauung
Ist der Blähbauch oder das Völlegefühl erst einmal da, kannst du ihn mit Hausmitteln vertreiben. Aber du kannst ihm auch ganz einfach vorbeugen. Nicht nur Gewürze, Lebensmittel und Kräuter sorgen dafür, sondern auch die richtigen Essgewohnheiten.
Durch den Stress im Alltag neigst du automatisch dazu, Essen schnell hinunterzuschlingen. So schluckst du aber ganz viel Luft mit, die wiederum einen Blähbauch auslösen kann. Achte also darauf, langsam und bewusst zu essen, gründlich zu kauen, denn auch große Brocken sorgen für Gasbildung, und nicht dabei zu stehen oder sogar zu laufen.
Der positive Nebeneffekt ist wieder, dass du schneller satt bist und dadurch automatisch ein paar überflüssige Kilos verschwinden werden.
Der Verdauungstrakt besteht aus unzähligen Muskeln. Diese müssen stimuliert werden. Und das erreichst du am besten durch Bewegung. Es muss dazu nicht das tägliche Fitnessstudio sein, sondern regelmäßige Spaziergänge und Treppensteigen erzielt auch schon einen großen Effekt. Durch die körperliche Bewegung wird der Darm ebenfalls in Bewegung versetzt.
So entstehen die Gase erst nicht bzw. können über die Lunge ausgeschieden werden.
Vielleicht kennst du den Effekt schon, dass du nach dem Spaziergang oder Sport eher auf Toilette musst.
Leider besteht Fertigessen aus vielen Stoffen, die einen negativen Einfluss auf die Verdauung haben und einen Blähbauchfördern können. Dazu gehören Konservierungsstoffe und Zuckeraustauschstoffe.
So bietet es sich an, möglichst frisch zu kochen, damit du auch weißt, was in deinem Essen ist.
So kannst du auch blähende Lebensmittel wie Kohl vermindern oder ganz vermeiden.

Wasser
Trinke viel Wasser und ungesüßten Tee. So wird der Darmtrakt gespült und gefüllt und außerdem die Zellen mit wichtigen Nährstoffen versorgt. So beugst du Verdauungsprobleme vor.

Pflanzliche Ernährung
Auch eine vegane Ernährung kann Verdauungsschwierigkeiten vorbeugen. Nachweislich führt zu viel tierisches Eiweiß, das in Milch und Fleisch enthalten ist, zu einem Blähbauch und weiteren Problemen, die durch eine ausgewogene vegane Ernährung automatisch vermieden werden.

Fazit: Natürlich gegen Blähbauch und weitere Verdauungsprobleme
Probleme mit der Verdauung entstehen oftmals durch zu viel Gas im Darm. Dies drückt und verursacht Schmerzen. Viele greifen zu Medikamenten, aber die Natur hält mehr Mittel bereit, die dir helfen können. Seien es Tee oder Gewürze, mit den richtigen Lebensmitteln verschaffst du dir Abhilfe bzw. kannst vorbeugen. Auch eine Darmreinigung oder Heilfasten kann deine Verdauung wieder verbessern.

>