entgiftung

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Das Thema Entgiftung ist seit einiger Zeit wieder in aller Munde.
Wenn du dich mit deiner Ernährung, deiner Gesundheit oder einer Diät auseinandersetzt,
ist dir der moderne Begriff "Detox" bereits untergekommen.
Manche kennen es vielleicht noch unter entschlacken.
Alle Begriffe bedeuten das Gleiche.
Es geht dabei darum, dem Körper dabei zu helfen, Gift- und Schadstoffe loszuwerden.
Wie diese überhaupt in deinem Körper kommen?
Durch unsere Nahrung nehmen wir alles zu uns, was sie aufgenommen hat. Dazu gehören Dünger, Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle im Boden, chemische Bearbeitung, um die Ware frisch zu halten, Konservierungsstoffe usw.
Sie gelangen durch das Essen in deinen Körper, egal, wie heiß oder lange du es kochst.
Dort setzt es sich ab und führt zu verschiedenen Problemen, die von Ärzten oftmals nicht gleich als negative Auswirkungen der Nahrungsaufnahme erkannt werden.
Deine Organe wie Leber, Niere und Darm übernehmen normalerweise diese Aufgabe der Entgiftung.
Du kannst den Prozess jedoch unterstützen und auch positiv auf deinen Körper einwirken, wenn dieser die Entgiftung nicht von alleine schafft.
So löst du die Giftstoffe aus den Zellen und transportierst sie ab.
So förderst du deine Gesundheit und kannst sogar abnehmen.
Wie diese Entgiftung genau funktioniert und welche Methoden du dafür anwenden kannst,
liest du hier.

Durch unsere Nahrung nehmen wir nicht nur Giftstoffe auf, sondern auch Stoffe, die unserem Körper gut tun.
Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. 
​Das Problem ist, dass du oft einen Mangel an diesen Stoffen hast.
Durch deinen Alltag ist es oft nicht möglich, alles Nötige in ausreichender Menge aufzunehmen,
weil du vielleicht keine Gelegenheit hast, in Ruhe zu kochen.
Auch sind in den Lebensmitteln teilweise nicht mehr die ganzen wichtigen Stoffe drin, die dein Körper benötigt, um ausreichend zu entgiften.
Hier helfen Nahrungsergänzungsmittel.
Wichtig ist dabei, dass du darauf achtest, dass sie aus zertifizierten Produktionen stammen.
Sonst ist eine Wirksamkeit nicht garantiert und es kann sich sogar negativ auf deine Gesundheit auswirken.
Außerdem solltest du keine Produkte kaufen, die Konservierungsstoffe oder sonstige Zusatzstoffe enthalten.
Diese sind unnötig und schaden deinem Körper ebenfalls.
Unter Nahrungsergänzungsmitteln versteht man allgemein Produkte, die ergänzend zur Nahrung genommen werden können.
Meistens sind dies Vitamine.
Der Markt ist mittlerweile von Artikeln überschwemmt, so dass du erst einmal einen Überblick benötigst,
was du in welcher Form wie zu dir nehmen solltest, dass der Körper entgiften kann.

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Entgiftung durch ernährungsumstellung

Mit der alltäglichen Ernährung kann der Körper nur schwer entgiften.
Die Lebensmittel sind bearbeitet, enthalten viele Zusatzstoffe und wenig positive Stoffe, die deinen Körper unterstützen.
Wenn du gezielt darauf achtest, welche Lebensmittel dir und deinem Körper gut tun und bei der Entgiftung unterstützen,
wirst du schnell Veränderungen an dir bemerken. 
Und nicht nur die Entgiftung geht schneller und effektiver, ein weiterer Vorteil ist auch,
dass du durch die richtige Ernährung automatisch auch an Gewicht verlieren wirst.
Wenn du weißt, welche Nahrungsmittel entgiften, lassen sie sich gut in den Alltag und dein Essen integrieren,
so dass du nach einiger Zeit gar nicht mehr darüber nachdenkst, was du essen solltest.
 So kannst du auch die Nahrungsergänzungsmittel reduzieren.

Vermutlich kennst du das Fasten aus dem Christentum.
Hier verzichten die Gläubigen zwischen Aschermittwoch und Ostern vorwiegend auf Fleisch.
 Auch andere Nahrungs- und Genussmittel werden kurzzeitig aus dem Leben gestrichen.
 Ernährungsexperten haben die positive Wirkung des Fastens auf den Körper beobachtet und für sich genutzt.
Hier geht es nicht um religiöse, sondern rein um gesundheitliche Aspekte, da sie erkannt haben, dass das Fasten dem Körper dabei hilft zu entgiften.
Mittlerweile gibt es verschiedene Modelle des Fastens, die sich entweder auf den Tag oder auf die Woche konzentrieren.
Du kannst auch mehrere Modelle miteinander kombinieren, um den Effekt zu erhöhen.
Dieses Fasten kannst du in deinen Alltag einbauen, ohne hungern zu müssen.
So reinigst du deinen Körper immer wieder.
Ziel ist, durch die Phasen der reduzierten Nahrungsaufnahme die Zellen zu erneuern und die schlechten Stoffe herauszuschwemmen.
Dann kannst du in der Phase der Nahrungsaufnahme wieder Energie tanken.

Wasser ist die Quelle des Lebens.
Das gilt nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für uns Menschen.
Unser Körper besteht aus 65% aus Wasser und dieses muss immer wieder aufgefüllt und vor allem ausgetauscht werden.
Mit Wasser kannst du auch Giftstoffe ausschwemmen, die sich in den Zellen angesammelt haben.
Wichtig dabei ist die Qualität.
Denn auch im Wasser können Schadstoffe wie Schwermetalle enthalten sein,
die sich beim Trinken in deinem Körper festsetzen und dich immer mehr vergiften.
Viele denken, dass sie mit 2 Litern Flüssigkeit am Tag alles richtig machen, was jedoch leider oft nicht zutrifft.
Du benötigst reines Wasser, das frei von allen Stoffen ist, die sich negativ auf unseren Körper auswirken können.
Das sollte zu deinem Alltag gehören, damit jeden Tag Schadstoffe aus deinem Körper transportiert werden können.
Zusätzlich werden die Nährstoffe durch das Wasser in die Zellen transportiert und so beschleunigt sich der allgemeine Stoffwechsel.
Das richtige, reine Wasser besteht wirklich nur aus Wasser und nicht aus zugesetzten Stoffen.
Dazu gehören besonders Mineralien.
Du hast vorhin gelesen, dass sie für uns wichtig sind, aber nicht im Wasser.
So ist es möglich, Giftstoffe auszuschwemmen, da viele aufgenommen und vom Wasser angezogen werden können.
Befinden sich Mineralien im Wasser, ist es quasi schon satt und nimmt weniger Schadstoffe auf.
Ein zweites Problem beim Wasser ist das enthaltene Kalk.
Dieses verhindert die Aufnahme von Schadstoffen ebenso und dazu lagert sich das Kalk im Körper ab,
was wiederum zu Problemen führen kann und wieder die Notwendigkeit fordert, noch mehr zu entgiften.
Achte beim Kauf also darauf, dass der Mineraliengehalt möglichst gering ist und verzichte auf Kohlensäure,
 da diese künstlich zugesetzt ist und somit sich negativ auf den Körper auswirkt.
Wasser hilft nicht nur bei der Entgiftung, sondern auch beim Abnehmen.
Du füllst den Magen durch das Trinken und fühlst somit nicht mehr soviel Hunger, isst also weniger.
So verlierst du ohne Verzicht automatisch an Gewicht.

Du musst nicht alles kaufen, was für eine Entgiftung sorgt.
Es gibt Pflanzen, die entgiften und die du selbst anbauen kannst.
Du wirst von einigen überrascht sein.
Leider sind nämlich viele Pflanzen, die für die Entgiftung wichtig sind, als Unkraut verschrien.
 Dazu gehören vor allem Löwenzahn und Brennnesseln.
Zugegeben, keiner wird sich diese Pflanzen freiwillig in den Garten setzen, aber vielleicht findet sich ein kleines Plätzchen für sie.

Die Blätter des Löwenzahns können besonders im Frühling und Sommer geerntet und getrocknet werden. 
Anschließend werden sie zermahlen und mit heißem Wasser als Tee aufgegossen.
Auch die Blüten und Wurzeln können dafür verwendet werden.
Du kannst die frischen Blätter und Blüten übrigens auch in einem Salat mixen.
Der Löwenzahn sorgt dafür, dass Niere, Darm und Blase angeregt und somit Giftstoffe ausgeschwemmt werden.
 Er wächst überall, sowohl im Schatten als auch an sonnigen Stellen.
Meistens ist er im Gras des Gartens automatisch enthalten.

Die Brennnessel ist bei vielen sehr unbeliebt, da sie schnell und überall wächst und
durch ihre kleinen Stacheln auf den Blättern dafür sorgt, dass man bei einer Berührung ein stechendes Brennen empfindet.
 Du kannst die Blätter und die unscheinbaren gelben Blüten ernten und verarbeiten.
Am besten eignet sich die Pflanze wieder getrocknet als Tee, aber auch im Salat oder kurz im heißen Wasser als eine Art Spinat schmeckt sie lecker. So reinigt sie das Blut und regt die Verdauung an.

Ingwer scheint exotisch zu sein, aber auch ihn kannst du im eigenen Garten anbauen.
Das Geheimnis ist, dass diese erst komplett absterben muss, damit die Wurzel reif ist und verwendet werden kann.
Die Wurzelknolle schmeckt leicht scharf.
Du kannst sie in Scheiben schneiden und mit Wasser als Tee aufbrühen oder zum Würzen, besonders in asiatischen Gerichten nehmen.
Ingwer hilft dabei, die Leber zu entgiften.
Durch seine Schärfe regt er dazu den Stoffwechsel an, so dass du vielleicht ins Schwitzen kommen kannst.
So gelangen die Schadstoffe auch durch die Haut nach außen.
Durch ihre Schärfe werden Chilischoten gerne in der Küche als Gewürz eingesetzt.
Auch diese Pflanze kannst du selbst anbauen und die Schoten ernten.
Je länger du wartest, desto schärfer werden sie.
Zupfe sie einfach von der Pflanze ab und verwende sie frisch, indem du sie klein schneidest oder reibst,
oder trockne sie und benutze sie so als Gewürz, um deinem Essen die richtige Schärfe zu verleihen.
Durch den angekurbelten Stoffwechsel schwitzt du viele Schadstoffe einfach durch die Haut aus.

Koriander kann frisch in Suppen, Salaten oder anderen Gerichten verwendet werden.​
Auch getrocknet kann er mit heißem Wasser als Tee getrunken werden.
Dazu verwendest du die Blätter und Stängel.
Koriander sorgt vor allem dafür, dass Schwermetalle, vorwiegend Quecksilber, gelöst werden.
Im Garten ist die Pflanze sehr pflegeleicht.

Bärlauch schmeckt wie milder Knoblauch.
Für die Entgiftung des Körpers wird der Schwefel in der Pflanze gebraucht.
Er aktiviert die Nieren und Blase und schwemmt so auch Schwermetalle aus.
Am besten schmeckt er als Pesto.

Vielleicht hast du in deinem Garten auch eine Linde.
Als Kind kennst du die Samen, die du dir als Nasenzwicker auf die Nase gesetzt hast.
Die zarten, gelben Blüten können als Tee verwendet werden und helfen so, deinem Körper zu entgiften.
Sie regen den Stoffwechsel an, treiben damit Giftstoffe damit heraus, und helfen dem Darm bei seiner Arbeit.
Auch das Blut wird gereinigt.

Auch Artischocken wirken gegen Giftstoffe im Körper.
So sind sie Bestandteil vieler Nahrungsergänzungsmittel.
Bei der Artischocke isst du die Knospen.
Sie können im Salat, in einer Suppe oder als Beilage gegessen werden.
Durch die Bitterstoffe wirkt die Artischocke positiv auf die Leber und Galle.
So werden Giftstoffe abgebaut.

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